Würdekompass-Gruppe Göttingen

Aufruf zur Gründung einer Würdekompass-Gruppe in Göttingen!

„Das Rohmaterial für die Arbeit eines guten und fähigen Menschen ist sein Leitprinzip, so wie der Körper für den Arzt und Sporttrainer und der Bauernhof für den Bauern.“„Das Rohmaterial für die Arbeit eines guten und fähigen Menschen ist sein Leitprinzip, so wie der Körper für den Arzt und Sporttrainer und der Bauernhof für den Bauern.“ Epiktet, Lehrgespräche, 3.3.1

Das Wort Leitprinzip wird heute in einem andere Kontext benutzt, als es Epiktet (50 n.Chr. – 135 n. Chr.) in seiner philosophischen Welt tat. Wir finden das Wort Leitprinzip oft im Naturschutz, z.B. in folgendem Satz: „Nachhaltige Entwicklung ist das übergeordnete Leitprinzip, das Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung verzahnt.“ (https://www.umweltbundesamt.de/themen/nachhaltigkeit-strategien-internationales/nachhaltigkeit-in-der-politik)

Das Wort „Leitprinzip“ hat nichts mit dem Wort „Leitkultur“ zu tun, sondern soll eher als  Kompass für das eigene Leben – für die eigene Würde – verstanden werden.

In Würde leben… das hören wir so oft, aber was heißt das? Jeder von uns will sicherlich in Würde sterben. Aber vor dem Sterben kommt nun mal bekanntlich erst einmal das Leben. Leben wir denn in Würde? Und was bedeutet das für den Einzelnen von uns? Haben wir vielleicht vergessen, was „in Würde leben“ wirklich bedeutet?

Wir haben festgestellt, dass ein „in Würde Leben“ völlig unabhängig vom Bildungsstand, vom Einkommen, vom gesellschaftlichen Ansehen ist. Stehen wir füreinander ein? Engagieren wir uns für einen guten Zweck? Helfen wir unserem Nachbarn – sehen wir unsere Mitmenschen überhaupt noch? Folgen wir einem inneren Kompass oder lassen wir uns fremdsteuern, lassen wir uns auf eine „fremdgesteuerte Würde“ ein? Oder lassen wir uns sogar die Würden von unserer medialen Umgebung nehmen?

Im Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland heißt es:

  • (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
  • (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

Die Vorstellung von der menschlichen Würde ist kein ausgedachtes Phänomen, sondern eine strukturelle Verankerung im Gehirn, welche sich auch neuro-biologisch nachweisen lässt.

Personen, die sich ihrer Würde bewusst geworden sind, lassen sich von niemandem einreden, dass sie dies oder das noch brauchen, um glücklich zu sein. Plakate, Werbespots, Ratgeber und Angebote für ein besseres Leben empfinden sie als unwürdige Versuche, sie so zu behandeln, als könnten sie nicht selber denken und eigene Entscheidungen treffen. Was sollen die vielen Werbestrategien, Meinungsmacher und Ratgeber dann machen, wenn ihre Botschaften ungehört und ungesehen bleiben? Und was wird mit dem vielen Geld, das ihren bisherigen Aktivitäten so überaus reichlich zugeflossen ist? (aus der Einleitung unter Würdekompass.de)

Vielleicht denkst Du, das ist eine fiktive Darstellung unserer Würde. Oder ist es doch möglich, dieses Ideal zu erreichen? Wie gut hört sich das Wort „Würde“ an und wie schlecht fühlen wir uns bei dem Wort „Würdelos“? Oder wie oft verharren wir im kleinen „würde“, „hätte ich doch“, „könnte ich doch“, „würde ich doch“ …  Wenn wir wirklich in uns gehen und uns dort, in unserem Inneren befragen, wie würdelos ist unser Verhalten? Jeder von uns, hat sich in seinem Leben oftmals nicht mit Ruhm bekleckert. Das müssen wir uns eingestehen, so heilig unser Job, so heilig unser Leben nach unserer eigenen Meinung auch sein möge.

Es geht hier nicht um zerstören, nicht um Selbstzerfleischung, sondern um Bewusstwerdung. Was bedeutet Würde für Dich? Für jeden Einzelnen von uns? Was würde mit uns passieren, wenn wir plötzlich unsere Würde entdecken? Wenn wir unserer Würde gewahr sind, kann diese Würde uns dann einfach so weggenommen werden? Ist es nicht um ein Vielfaches schwieriger, die Würde zu verlieren, wenn Du erst einmal ihrer bewusst bist?

Dieses Thema finde ich immens spannend. Abseits von jeder Weltanschauung und  jeder politischen, sexuellen, gesellschaftlichen Einstellung gibt es einen eigenen Kompass, der für jeden von uns auffindbar und tatsächlich auch neuro-biologisch nachweisbar ist.

Deswegen möchte ich mithelfen, für die Initiative der Würdekompassgruppen in Göttingen ein Treffen und eine Gruppe zu organisieren. Wenn Du oder Ihr Lust dabei habt – völlig sinnlos etwas Zeit Miteinander zu verbringen und aus der Sinnlosigkeit den eigenen Aspekt von Würde zu entdecken – ist gerne dazu eingeladen.

Der „Würdekompass“ ist eine Inititiative zur Stärkung des Empfindens, der Vorstellung und des Bewußtseins menschlicher Würde. Nicht in der Theorie, sondern im täglichen Zusammenleben.

Bei Interesse bin ich gerne für Euch da: pangritz@outlook.de

Auf Facebook findet Ihr uns als öffentliche Gruppe:
https://www.facebook.com/groups/1812270452409510/
sowie als FB-Seite: https://www.facebook.com/Wuerdevoll/

Lasst uns gemeinsam überlegen, wie wir würdeloses Verhalten in unserer Umgebung lindern können. 

© Holger Pangritz, 06. Mai 2018, Göttingen-Grone


https://www.wuerdekompass.de/wuerdekompass-gruppen

http://www.gerald-huether.de/

Empfehlung: Würdekompass von Prof. Dr. Gerald Hüther, erhältlich
(analog oder online) auch in der Eulenspiegel-Buchhandlung Göttingen:
https://www.genialokal.de/Produkt/Gerald-Huether/Wuerde_lid_34576103.html?storeID=eulensp

#würdekompass


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Wo sind die heutigen Antworten der Philosophie?

Unter dem Titel: Zeige was Du weisst, anstatt davon zu erzählen findet man auf Seite 345 des Buches „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday folgenden Einstieg von Epiktet und eine Erklärung von Herrn Holiday – seinem Versuch die Gedanken der Stoa in unser heutiges Denksystem zu übersetzen.

„Wer die reine Theorie nur schlucken soll, will sie gleich wieder ausspeien, so wie ein verstimmter Magen das Essen. Verdaue deine Theorien zuerst und du wirst dich nicht übergeben müssen. Sonst bleiben sie roh und sind nicht nahrhaft. Wenn du sie verdaut hast, zeige, wie dich deine durchdachten Entscheidungen verändert haben, so wie die Schultern von Turnern auf ihr Training schließen lassen, und die Arbeiten von Kunsthandwerkern auf das, was sie gelernt haben.“
Epiktet, Lehrgespräche, 3.21.1-3

Viele der stoischen Aphorismen kann man sich leicht merken, es sind kluge Zitate. Aber darum geht es bei der Philosophie nicht. Das Ziel ist es, die Worte in Taten umzusetzen. Wie Musonius Rufus betonte, rechtfertigt sich die Philosophie dann, wenn „man vernünftige Lehren mit vernünftigen Handlungsweisen verknüpft“.
Solltest du dich heute oder wann auch immer dabei ertappen, dass du herablassend dein Wissen zum Besten geben willst, halte inne und frage dich: Statt es in Worte zu fassen, wäre es nicht besser, mein Wissen anhand von Taten und Entscheidungen für sich sprechen zu lassen?

aus „Der tägliche Stoiker – 366 nachdenkliche Betrachtungen über Weisheit, Beharrlichkeit und Lebensstil“ von Ryan Holiday. 

Ich arbeite jeden Tag einen kurzen Text in diesem Buch durch. Dazu schreibe ich meine Gedanken auf, welche ich heute gerne mit Euch teilen möchte: 

Wie sieht es tatsächlich mit dem Ziel der heutigen Philosophie aus? Leider sind die heutigen Philosophen schon durch Ihr Studium anscheinend völlig abgehoben und leben in einem Elfenbeinturm und fragen sich eben dabei nicht, ob sie von der Allgemeinheit überhaupt noch verstanden werden. Es scheint, sie sprechen lieber in Worte und Sätzen die nur wenige verstehen, als ob sie Angst hätten, das in Wahrheit Ihre Worte nur hohle Phrasen sind.

Ich frage mich: Wo sind die heutigen Antworten der Philosophie auf die wirklich drängenden Fragen der Zeit? Ich suche sie – aber ich lese nichts davon. Als ob die Philosophie mit Heidegger aufgehört hat zu existieren. Aber gerade jetzt benötigen wir Antworten auf immens existentiellen Fragen. Wie können wir den großen gesellschaftlichen Wandel verarbeiten, der vor uns liegt. Die Wirtschaft und die Gesellschaft wird sich durch die neuen Techniken, aber auch durch die Verknappung der Rohstoffe rasend schnell ändern. Unsere Natur wird immer knapper werden und die Katastrophen werden immer extremer zunehmen. Dann die Themen über die künstliche Intelligenz und Arbeit 4.0, die Integration von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und eigener Geschichte, eine alternde Gesellschaft und den wechselnden Bedürfnissen.

Die Philosophie als Wissenschaft muss für den Menschen da sein und existiert nicht wegen seinem Selbst. Wenn sie nur für sich da wäre, können wir; müssen wir sogar von einer toten Wissenschaft sprechen. Ungefähr wir bei der lateinischen Sprache – eine Sprache die sich nicht mehr verändert, da sie tot ist. Eine Wissenschaft die nur noch Fragen aus der Vergangenheit beantwortet und sich nicht mehr neuen Herausforderungen stellt, ist demnach für mich eine tote Wissenschaft (Entschuldigung an die Geschichtswissenschaften – aber sie bekommt täglich auch neue Grundlagen zum studieren dazu, also ist sie nicht tot).

Dem einzigen Philosophen in der heutigen Zeit – der aus dem deutschsprachigen Elfenbeinturm herabgestiegen ist – ist Richard David Precht. Damit hat er der Philosophie einen Dienst erwiesen – sozusagen wieder etwas beatmet und belebt.
Von den anderen Philosophen lese ich leider nur, gelinde gesagt, substanzlose Kritik über Herrn Precht – aber ich sehe keinen Mut, selber in die „Büt“ zu gehen, selber den Versuch zu unternehmen UNS die heutige Philosophie zu erklären und UNS einen moralischen Weg aufzuzeigen. Die Philosophie kann nicht ins Gestern denken, sondern sie muss sich der Zukunft stellen.

Gibt es denn an unseren Universitäten keinen Mut mehr sich an die heutigen Fragen von der philosophischen Seite heran zuarbeiten? Unsere Gesellschaft verliert immer mehr seine Bindung zur Religion und dem Glauben an die Wirtschaft. Wer füllt dieses Vakuum? Wer hilft dem Einzelnen, seinen inneren Kompass zu finden … und zu folgen? Müssen wir erst wieder auf die extremen Seiten (ob links, ob rechts) warten, die mit möglichst einfachen Antworten unseren Durst nach innerer Richtung erfüllen?

Auch unsere heilige Wirtschaftsgläubigkeit weicht einem seltsamen Gefühl. Wir stellen fest, dass der wirtschaftliche Erfolg nicht gleichzusetzen ist mit Glück. Dass großer materieller Reichtum nichts zu tun hat mit dem Erreichen von innerer Zufriedenheit. Es bleibt bei uns allen nur ein fahler, sinnloser Beigeschmack, den wir auch mit viel Drogen nicht beseitigen können.

Ich bin kein Philosoph.

© Holger Pangritz – Huggl – Göttingen, 03.05.2018


Mehr zur Epiktet: Handbüchlein der Moral  und hier mehr zu „der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday 

Was wirklich wichtig ist, sind die guten Worte!

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, dass sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin.

Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihr Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste.

Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. „Wirklich?“ hörte man flüstern. „Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!“ und „Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen“ waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt.

Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen. Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erteilte ihm die letzte Ehre.

Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihr: „Waren Sie Marks Mathe Lehrerin?“ Sie nickte: „Ja“. Dann sagte er: „Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.“

Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. „Wir wollen Ihnen etwas zeigen“, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. „Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen.“ Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten.

„Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben“ sagte Marks Mutter. „Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt.“

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: „Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch“. Chucks Frau sagte: „Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben.“ „Ich habe meine auch noch“ sagte Marilyn. „Sie ist in meinem Tagebuch.“ Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. „Ich trage sie immer bei mir“, sagte Vicki und meinte dann: „Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.“

Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden. Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet. Und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist.

Verfasser unbekannt. Eine Geschichte aus dem Internet – ich weiß nicht, woher ich sie genau habe.


Ich habe vor kurzem meine Mutter verloren und der Verlust ging mir und vielen Anderen sehr Nahe. Natürlich habe ich mir Vorwürfe gemacht, dass ich mich nicht genug um sie gekümmert hatte. Aber „nicht genug“ ist es immer irgendwie. Aber fünf Wochen vor Ihrem plötzlichen Tod hatte sie mich und meine Familie über Ihren 78.Geburtstag für 7 Tagen besucht. Diese Woche war sehr intensiv für mich und ich bin ungeheuer Dankbar, dass ich diese Zeit mit Ihr zusammen erleben durfte.
Liebe Leute, es geht nicht um die Quantität im Leben, es geht um die Qualität, die Ihr geben und erleben dürft. 
Ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest wünsche ich Euch allen. Schüttelt den Stress und die Hektik ab und bleibt im Hier und Jetzt. Damit Ihr Eure Zeit mir Euren Lieben mit sehr viel Lebensqualität genießen könnt.
Jeder von uns ist wichtig und jeder von uns hat jemanden, dem er wichtig ist.
Das dürfen wir nur niemals vergessen.
© Huggl – 21.12.2017

Eine-Potpourri-Wutrede

… aus den letzten Tagen des Monats August 2017

Was heute und jetzt in Libyen und Nordafrika geschieht, hat direkt etwas mit uns tun! Du hörst es nicht gerne, aber WIR sind die Verursacher. Zwar sind wir schon lange keine Kolonialherren mehr, sind aber noch indirekt die heimlichen Herrscher unserer alten Kolonien. Das zeigen mir ganz Besonders die Ereignisse in den letzten Tagen.

Jeder von uns kann aber etwas tun. Nicht wegschauen wäre ein schöner Anfang. Zum Beispiel: Was kaufe ich täglich ein, von welchen Lebensmitteln ernähre ich mich? Wie sieht meine Energiebilanz aus?

In den letzten Tagen sah ich im TV die Produktion von Äpfeln, bzw. Apfelsaftkonzentrat, welcher in Polen gewonnen und in Deutschland dann wieder mit Wasser und künstlichen Aromen zu Apfelsaft verwandelt wird (die Logik dabei entzieht sich mir).
In Polen stehen Europas größte Apfelplantagen. Und was meinst Du, welche Arbeitskräfte werden dort beschäftigt? Litauer und Ukrainer für 2,00 Euro pro Stunde (inkl. toller luxuriöser Wohnmöglichkeiten)!

Wir haben die Sklaverei abgeschafft? Wirklich? 
Wir haben keine Kolonien mehr? Wirklich?

Mach Deine Augen auf. Dein roter glänzender Apfel, den Du Dir in den großen Supermärkten kaufst, dein Apfelsaft (gewonnen aus Apfelsaftkonzentrat – so steht es auf der Rückseite) hat direkt etwas mit der Ausbeutung von Menschen zu tun! Ja, genau die Flasche, die Du gerade in der Hand hältst!

Dein Fleisch, das Du Dir so billig wie nur möglich ergatterst, hat auch direkt mit dem Raubbau in den „Entwicklungsländern“ zu tun und ist so ein gewollter Bestandteil von Sklaverei! Nicht nur Tiere leiden unter Deinen Essgewohnheiten, auch Menschen leiden darunter.

Wenn Du Dich nun auf Tiere nicht einlassen kannst – und es Dir egal ist, wie sie ihr Leben fristen oder aushauchen; vielleicht interessiert es Dich aber, dass Menschen für Deinen Luxus, den Du Dir auf Deinem Teller gönnst, direkt ausgenutzt und wie Sklaven behandelt werden. Vielleicht kannst Du Dich in dieses Leben hineinversetzen und dieses Bild hilft Dir besser über die Folgen Deines Tuns nachzudenken?

Dein Essen ist nicht mehr Privatsache, das war es nie! Ansonsten würden sich nicht so viele Lobbyisten der großen Lebensmittelindustrien sich so sehr engagieren, verdrehte Fakten in die Welt setzen und uns mit schlichten Sprüchen manipulieren (Müde Männer macht ….).

Es geschehen täglich schreckliche Dinge in Libyen. Diese Ausweitung des Küstenschutzes in internationales Gewässer wird ja nicht von einer Libyschen Regierung organisiert, sondern von diversen Verbrecherbanden, die den Küstenschutz übernommen haben. Mit diesen Warlords machen wir indirekt (und direkt) Geschäfte! Die Flüchtlinge werden zurückgeschleppt in die Lager, die in ihrer Hoffnungslosigkeit und Endgültigkeit doch eher Konzentrationslagern ähneln. Vergewaltigung, Folter, Mord ist dort an der Tagesordnung. Und dort können auch wieder neue Sklaven rekrutiert werden (ich wollte jetzt gerne „gewonnen“ schreiben, aber dieses Bild wiederstrebt mir zu sehr!)

Und jetzt sollen auch noch an zwielichtige Gestalten (sogenannte demokratisch gewählte und vom jeweiligen Militär geduldete Politiker) in Afrika Waffen geliefert werden, damit sie die Elendswelle zurückhalten können. Ein feiner Plan.

Wo bleibt unsere Menschlichkeit? Wo bleibt unsere Demokratie? Wir sind doch angeblich so hochgebildet und Wissen über alles Bescheid. Wir zeigen der Welt genau, wie und wo es langzugehen hat; und doch schauen wir weg!

Du verschließt Deine Augen. Aber ich kann Dir heute schon sagen: lange kannst Du nicht mehr wegschauen, irgendwann wird es den Tag geben, da steht das Unheil genau vor Dir und wird keine Rücksicht auf Dich nehmen. Die ersten Auswirkungen sehen wir heute schon.

Du sagst, das erlebst Du sowieso nicht mehr. Aber Deine Kinder, Deine Enkelkinder sicher. Ich werde jetzt 50 Jahre alt. In den letzten 40 Jahren hat sich unsere Umwelt so sehr verändert, ich würde sie nicht mehr wiedererkennen, wenn ich heute noch Kind in ihr wäre.

Menschlichkeit fängt an, wenn Du Deine Augen aufmachst und dein tägliches Tun hinterfragst!

Gerne würde ich von den Parteien mehr hören: z.B. über unsere Verantwortung. Ich würde gerne etwas über ihre Visionen hören: wie soll die Zukunft in diesem Land, nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt aussehen? Wir rücken emotional immer näher aneinander und doch bekämpft unsere Politik lieber ein paar Rückwärtsgewandte Idioten, als sich mit den wirklich wichtigen Themen zu beschäftigen. Kurz auf die rückwärtsgewandten Idioten: die Geschichte zeigt uns, dass dieses Phänomen seit der Nazizeit immer wieder auftaucht, aber auch sehr schnell wieder verschwindet. Natürlich müssen wir dieses Phänomen ernst nehmen und die Ursachen dafür bearbeiten (z.B. mangelnde Bildung), aber es bleibt doch immer was es ist: Rückwärtsgewandte Idioten, die in unserer Zukunft nichts verloren haben!

Ich will mehr Lösungen hören! Ich höre nur Probleme: Bildung, Familie, Ausländer, Banken, Steuern, Auto, Diesel. Alles ist so dramatisch und die anderen machen alles Falsch. Aber wie soll es denn besser werden?

Und wenn Ihr keine Lösungen habt, dann doch wenigstens Visionen! Aber auch hier werde ich täglich in diesem Wahlkampf enttäuscht.

Nur noch ein paar Worte, dann bin ich fertig mit meiner Wutrede. Wir wissen alle, von Industrie über die Wissenschaft, über die Politik zu uns Bürgern: der Verbrennungsmotor hat keine Zukunft mehr! Es wird sich alles verändern – Ihr wisst es sehr genau, aber ihr sagt es uns nicht.

Die Zukunft der Arbeit im Allgemeinen (Stichpunkt digitale Revolution), die Zukunft der Autoindustrie im Besonderen ist absolut gefährdet und wird nicht dadurch gerettet, dass die Politiker leere Worthülsen schwafeln. Wir müssen jetzt Alternativen erarbeiten, damit wir unsere Zukunft sichern können. Ansonsten haben wir bald gar nichts mehr mit innovativer Technik zu tun und haben unsere Zukunft nachhaltig gefährdet.

Wir müssen jetzt umdenken, wir müssen jetzt handeln!

Wir können eine gute Zukunft für uns alle erschaffen, manch einer muss auf etwas verzichten – aber ist es wirklich Wert darum Kriege zu führen? Und viele können etwas gewinnen. Dieser Tatsache müssen wir uns stellen, genau an diesem Punkt müssen wir umdenken. Dann kommt das Handeln von ganz alleine ….

….nicht mehr ganz so wütend, grüßt Euch

Holger

#VPartei³

Dicke Luft …

…. oder wie verschleiere ich das Unumgängliche? 

Oft werden uns Informationen nur Häppchenweise hingeworfen. Dann fehlt jemand, der die Häppchen aufnimmt und für uns in einen logischen Zusammenhang bringt. Das sehe ich beim Thema Wasser und Nitrat (in wenigen Tagen mehr davon) und ich sehe das auch im größten Reizthema, neben Fußball, für uns Deutsche: in unserer Autokultur.

Vor einigen Monaten habe ich eine Pressekonferenz des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann erlebt, in der er Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Stuttgart ankündigte. Nun können Sie nicht so einfach ein Fahrverbot durchsetzen. Dieses Verbot für Dieselmotoren in Stuttgart kann nur im Zusammenspiel mit dem von der CSU geführten Bundesverkehrsministerium geschehen. Ich verstehe, dass dies zurzeit technisch für die Grünen vor Ort nicht möglich ist.

Aber warum denken sie in Stuttgart nicht weiter und stellen den öffentlichen Nahverkehr frei? Wenigstens an den Tagen mit einer hohen Feinstaubbelastung? Das wäre ein starkes Signal für Deutschland gewesen. Wenn der Verkehr die Luft meiner Stadt nun mal schädigt – und Stuttgart ist durch seine Kessellage sehr bedroht – dann muss doch auch in andere Verkehrsmittel investiert werden. Fahrradautobahnen zum Beispiel (und nicht Fahrradwege, die im Niemandsland enden – in Stuttgart leider sehr oft der Fall) und noch viel wichtiger: in den Nahverkehr investieren und diesen ausbauen. Das gilt übrigens auch für die BMW-Hauptstadt München, denn dort gibt es auch schon Überlegungen, die Stadt für Dieselfahrzeuge zu sperren. Auch weitere Großstädte überlegen ein Fahrverbot.

Nun schreit mal alle: Wer soll einen freien öffentlichen Nahverkehr bezahlen? Meine Antwort: der Staat – und damit wir alle natürlich. Der Staat ist für unsere Sicherheit und Gesundheit verantwortlich, dafür zahlen wir Steuern und wählen Politiker.

Mittelfristiges Ziel muss aber sein: In Deutschland müssen die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr aus dem Steueraufkommen (z.B. KFZ-Steuer, Autobahnmaut) investiert werden und den Bürgern der Nahverkehr frei nutzbar gemacht werden. Und das nicht nur an Tagen mit hoher Feinstaubbelastung, sondern an 365 Tagen im Jahr und in jeder Kommune!

Es wird viel Geld verplempert (ich sage nur zwei Worte: Berlin und Flughafen), aber in das höchste Gut das wir haben, in unsere eigene Gesundheit, wird leider nicht investiert. Natürlich wird tüchtig verdient – erst Autoindustrie, dann Pharmaindustrie. So gesehen ein feiner Kreislauf.

Die Automobilindustrie droht jetzt mit einem Verlust von Zehntausenden von Arbeitsplätzen in Deutschland. Ganz klar, das muss ja jetzt kommen. Dieser Automatismus, der so logisch ist (ähnlich wie in der Massentierhaltung und der Landwirtschaft).

Frau Merkel hat vor einigen Wochen gesagt, dass die Automobilindustrie in den nächsten 20 Jahren nicht mehr so aussehen wird, wie wir sie heute kennen. Und ich glaube, diese Aussage hat sie sehr bewusst platziert. Ich gehe noch weiter – die gesamte Arbeitssituation (quer durch alle Berufe) wird sich in den nächsten Jahren erheblich verändern. Das wissen die Wissenschaftler, die Industrie und die Politik schon heute. Nur wissen sie nicht, wie sie es uns verkaufen sollen. Da fehlt es am Willen zur Wahrheit und vielleicht auch an der Lust und Mut an der Umgestaltung.

Seit Jahrzehnten erwarten wir von der Autoindustrie Innovationen in Richtung Spritvermeidung und Umweltschutz. Ob nun mit Wasserstoff oder elektrisch betriebenen Motoren, das war uns erst einmal egal. Die Autos hätten leichter, Energiesparender in der Produktion und im Verbrauch werden müssen. Das Gegenteil ist der Fall, schwerer, größer, breiter …. Jahrzehnte hielt uns die heimische Autoindustrie hin, die Technik wäre noch nicht so weit, die Batterien funktionieren nicht, die Kunden wollen das nicht, und so weiter und so fort …. Den Erfolg, den Toyota mit seinen Hybridautos hat, wurde kleingeredet. Die müssen ja auch heimlich alle 2 Jahre die Batterien austauschen – so erzählte es mir ein Autohändler vor ein paar Jahren. Seltsam, dass der Hybrid nun schon in fast allen Toyotamodellen verbaut ist. Und was ist in der Zwischenzeit in der so hochgelobten, innovativen deutschen Industrie geschehen?

Und da kommt auch noch ein durchgeknallter Milliardär und sieht keine Grenzen! Mit vollem Risiko – jeden Tag Bewusst eingegangen – hat Elon Musk Erfolg und steckt die angestammte Industrie mit Ihren verstaubten langweiligen Entwicklungen, die bei jedem Modellwechsel die Form der Seitenspiegel als die tollste Innovation verkaufen – in die Tasche.

Ich kann natürlich nicht sagen, ob das Projekt Tesla funktionieren wird. Es wurde schon oft totgesagt (von wem wohl?), aber es wurden auch viele neue Entwicklungen angestoßen. Ich bin mir sicher, da geht noch was.

Und wir in Deutschland? Holen wieder die berühmte Arbeitsplatz-Keule raus und lügen die Kunden weiter an und produzieren überteuerte Autos für die Halde – nur damit die Zulassungszahlen stimmen? Diese Logik muss mir mal jemand erklären. Jedem von uns ist Bewusst, dass die Angaben des Durchschnittsverbrauches nicht stimmen können, da sie nicht in realen Bedingungen gemessen und somit niemals analog erreicht werden können.

Und trotzdem kaufen wir, und kaufen wir, und kaufen wir …

Aber wir sehen jetzt, es geht so nicht weiter. Ein weiteres großes Problem sehe ich beim Blick auf das Große und Ganze. Häppchenweise werden uns Fakten serviert, aber es fehlt derjenige (oder die Stelle), der für uns die Zusammenhänge herstellt und die Logik dabei erklärt.

Der Zusammenhang zwischen katastrophalen Luftqualitäten in unseren Städten und zum Beispiel der Volkskrankheit COPD. Ich war im Übrigen auch davon ausgegangen, dass die Lungenerkrankung COPD ausschließlich auf das Rauchen zurückzuführen ist. Da wurde ich jetzt belehrt, und bei über 200 COPD-Toten in Leverkusen pro Jahr (laut einem Lungenfacharzt) – der kausal für Ihn mit den Autobahnen (unter anderem die A3), die quer durch die Stadt führen, zusammenhängt.

Aber auch die Aussage der Autoindustrie, aus Gründen der Motorensicherheit die Abschaltung der Luftreinigung der Dieselmotoren bei 15 – 17 Grad durchzuführen, ist wirklich lächerlich und verletzt bewusst unsere Gesundheit!

Nur mal ein kleiner Hinweis: die Durchschnittstemperatur in Deutschland liegt je nach Region zwischen 12,7 und 14 Grad im Jahr.

Und was machen die Politiker? Wir sehen wieder ein Lobbygeführtes Ministerium (Verkehrsministerium) – ähnlich wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Huch, da fällt mir auf, beide von der CSU geführt. Ein Schelm, der etwas dabei denkt …..

Ich möchte noch einmal kurz auf Winfried Kretschmann zurückkehren: Heute lese ich in der Stuttgarter Zeitung ein Interview vom 7.4.2017 in dem Winfried Kretschmann selbstkritisch den Fehler einräumt:

„Ich hätte mir deutlicher vor Augen führen müssen: für normale Verbraucher ist ein Kraftfahrzeug eine riesige Anschaffung, bei der auch der Wiederverkaufswert eine relevante Größe ist.“  (Siehe Fußnote 1)

Natürlich gab es ein Riesengeschrei, wenn man dem Schwaben liebstes Kind, sein Dieselauto madig macht und auch noch seinen Zutritt in seine Hauptstadt verwehrt. Viele von Ihnen sind gutverdienend und bestellen sich regelmäßig Neuwagen. Aber was ist mit den Menschen, die nicht so gut verdienen, sich nur ein 15 Jahre altes Auto leisten können? Mir scheint, der Politik ist das egal. Die Aussage von Winfried Kretschmann bezieht sich nur auf die finanziell gut ausgestatteten Bürger, die Angst davor haben, dass sie Ihren Diesel nicht weiterverkaufen können. 

Die V-Partei³ nimmt in diesem Jahr erstmalig an der Bundestagswahl teil. In Weimar wurde ein umfangreiches Parteiprogramm (= Wahlprogramm) verabschiedet. Unter dem Punkt: VIII. Mobilität, Verkehr findet ihr die Forderungen und Lösungsansätze. Hier heißt es unter Fahrscheinloser ÖPNV, Sozialticket:

Um die Attraktivität des umweltfreundlichen Öffentlichen Personennahverkehrs zu erhöhen, unterstützen wir grundsätzlich verschiedene Ideen. So kann regional abhängig die Forderung nach einem fahrscheinlosen Personentransport unterstützungswürdig sein. Die Kosten für Ticketverkauf, Fahrscheinautomaten und Kontrolleure würden dabei entfallen. Die weitere Gegenfinanzierung kann über die Änderung des Steuerrechts („Fahrtkosten bei Werbungskosten“) erfolgen, die Kommunen bzw. Verkehrsbetriebe müssten entsprechend für ihre Kosten pauschal entschädigt werden. Pilotprojekte existieren bereits in Templin und Lübben. Auch die Einführung sogenannter Sozialtickets könnte abhängig von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten sinnvoll sein. (Fußnote 2)

Übrigens: in Göttingen soll nun auch ein Sozialticket für den öffentlichen Busverkehr (nur im Stadtbetrieb) eingeführt werden. Leider mit einer sehr engen Anforderungsliste: Harz-4-Bezieher, Wohn- oder Sozialgeld, asylsuchende Menschen. Das Sozialticket soll 25 Euro monatlich kosten und von Montag – Freitag ab 9.00 Uhr gültig sein. Also werden wieder keine Rentner (die vielleicht 3,00 Euro über dem Harz-4-Tarif liegen), Behinderte und schlecht verdienende Mitmenschen berücksichtigt. Sogar sogenannte „Aufstocker“, die in ihrem Job nicht genug verdienen können und zum Beispiel morgens um 6.00 Uhr zu ihrem Job fahren müssen, werden ausgenommen. Ach so, und Rentner und das faule Grobzeug pennt sowieso bis mittags und dann reicht der Beginn ab 9.00 Uhr. Für mich ist das im Wahljahr eine Augenwischerei der Göttinger SPD. Da ist nichts sozial, das ist asozial!

Und als letztes möchte ich noch einmal auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung aufmerksam machen: „Urlaub war uns wichtiger als eure Zukunft, sorry“: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46223

Da ist es mir wieder klargeworden: deswegen engagiere ich mich für eine neue Politik, für eine Politik mit Empathie. Vereint, Visionen, Verändern! V-Partei³ (Fußnote 3)

Euer Huggl

Fußnote 1 = http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-mit-winfried-kretschmann-die-fahrverbote-sind-noch-nicht-in-stein-gemeisselt.de747e39-17c1-4e77-a877-5d7663cd6cbc.html 

Fußnote 2 = Unter folgendem Link findet Ihr das Parteiprogramm der V-Partei³ https://v-partei.de/vparteihoch3/parteiprogramm/

Fußnote 3 V-Partei = https://v-partei.de